Bewässerungswasser-Rechner
Rechne eine gewählte Netto-Wassergabe mit ausdrücklichem Wirkungsgrad in Brutto-Wassermenge um.
Dein Ergebnis
Balken vergleichen nur Ergebnisse derselben Einheitengruppe. Sie sind normiert, keine Zeitreihenprognose.
Planungsergebnis auf Grundlage deiner Eingaben.
So funktioniert dieser Rechner
Rechne eine gewählte Netto-Wassergabe mit ausdrücklichem Wirkungsgrad in Brutto-Wassermenge um.
Vnet = area × depth; Vgross = Vnet/ηBeispielberechnung
Das vorbelegte Formular ist ein Rechenbeispiel. Eingaben in Basiseinheiten und erwartete Ergebnisse stehen unten; die Zurücksetzen-Schaltfläche stellt es wieder her.
| Eingabe | Beispiel |
|---|---|
| Fläche | 100 |
| Gewünschte Netto-Wassergabe | 20 |
| Systemwirkungsgrad (separate Verluste) | 0.9 |
Planungshilfe zu diesem Rechner
Rechne eine bereits festgelegte Bewässerungstiefe in die Wassermenge einer Zone um. So vergleichst du die Anlagenlieferung mit einem Wasserziel für Pflanzen und Boden.
Aussagekräftige Eingaben wählen
- Fläche
- Miss die tatsächlich mit dieser Gabe bewässerte Fläche; Wege und unbewässerte Teile ausschließen.
- Gewünschte Netto-Wassergabe
- Wähle die in der Wurzelzone benötigte Nettowassertiefe für die Gabe oder den Zeitraum. Ein mm auf einem m² entspricht einem Liter.
- Systemwirkungsgrad (separate Verluste)
- Gib den für die Bewässerung wirksam verbleibenden Anteil des gelieferten Wassers an. Ein kleinerer Anteil erfordert mehr Zulauf.
Das Ergebnis richtig einordnen
Nettoliter sind die über der Fläche wirksam vorgesehene Menge. Bruttoliter sind der unter der Effizienzannahme zu liefernde Zulauf. Teilen durch einen Anteil unter eins erhöht den Bruttobedarf. Keiner der Werte bestimmt die Pflanzeneignung der gewählten Gabe oder ihre Versickerung ohne Abfluss.
Typische Fehler vermeiden
- Nutze die Nettotiefe, nicht eine Bruttogabe mit schon eingerechneten gleichen Verlusten.
- Effizienz verändert die Liefermenge, nicht das zugrunde liegende Wurzelzonenziel.
Ein sinnvoller nächster Schritt
Miss den Zonendurchfluss und nutze den Laufzeitrechner oder vergleiche die Bruttomenge mit gemessener Tropfbewässerung.
Ein Szenario Schritt für Schritt
Ein getrenntes Rechenbeispiel; diese Werte ändern sich nicht beim Bearbeiten des Formulars oben.
- 50 m² × 12 mm = 600 L Nettowasser.
- 600 ÷ 0,80 = 750 L Liefermenge; 150 L sind die angenommene Differenz zwischen geliefertem und wirksamem Wasser.
Häufige Fragen
Sind 20 mm eine empfohlene Bewässerungsgabe?
Nein. Ein vorbelegter Wert ist ein Beispiel. Bestimme die Nettotiefe aus Wurzelzonenfeuchte, Bodenspeicher, Pflanzenbedarf und wirksamem Regen und nutze den Rechner zur Mengenumrechnung.
Wie schätze ich aus den Litern die Laufzeit?
Teile Bruttoliter durch gemessene Liter pro Minute der Zone. Ändern sich Druck oder Durchfluss beim Gießen, beschreibt eine Konstantfluss-Schätzung die ganze Gabe möglicherweise nicht.
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Beitrag lesen ↗Quellen & Methodengrundlagen
- FAO-56, Kapitel 8: Bodenwasserbilanz
Wurzelzonenspeicherung, zulässige Ausschöpfung und Bilanzannahmen; unser Modell ist eine vereinfachte Planungsrechnung.
- US EPA WaterSense: Hinweise zur Bewässerung
Praktische Beobachtung und Bewässerungskontext, keine allgemeine Gabe oder örtliche Zeitplanung.
Methodenversion 1.1 · Erklärungen und Beispiele geprüft: 2026-10-11